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Cinematic Project Director Terran Gregory im Interview

Entwickler beantwortet Fragen

Sicherlich kennen viele von Euch Terran Gregory. Er ist Cinematic Project Director bei Blizzard und somit für die vielen tollen Videos und Cinematics verantwortlich. Der „Starting Zone Podcast“ hatte nun die Möglichkeit mit Ihm zu sprechen und ein paar Fragen zu stellen.

Interview mit Terran Gregory

So geht es insbesondere darum, wie er überhaupt zu dieser Arbeit gekommen ist und welche Aufgabe seine Cinematics und Videos im Spiel haben. Folgend haben wir für Euch das Interview stichpunktartig zusammengefasst.

Kindheit

  • Die Eltern von Terran waren „Mega Geeks“. In dem Haus, in dem er aufwuchs, waren viele klassische Konsolen (Odyssey 2, Atari 2600) zu finden.
  • Als seine Eltern Ihn zu einem Wochenendeausflug in die Stadt mitnahmen, in der er geboren wurde, traf er einen alten Freund mit einer Diskette von Warcraft: Orcs and Humans. Sie spielten zusammen das Spiel die ganze Nacht lang.
  • Später, als Warcraft 2 veröffentlicht wurde, kaufte sein Vater Ihm das Spiel.
  • Zu seinem 16. Geburtstag bekam er zudem Diablo 1 und Quake 1 geschenkt.
  • Am Anfang interessierte er sich nicht für die Geschichte der einzelnen Spiele, dies änderte sich dann aber später. Ein Auslöser dafür war unter anderem Baldur’s Gate.
  • Die Besonderheit von Warcraft 3 war, dass die Geschichte im Spiel erzählt wurde und nicht wie bei vielen anderen Spielen außerhalb davon.

Der Anfang seiner Videos

  • Er war ein „Film Nerd“ und hat in der Schule zusammen mit einem Freund ein Video erstellt mit einer uralten Videokamera.
  • Eine Inspiration für Ihn war „Zurück in die Zukunft“.
  • Eine Sache, welche er lernte war, dass man in einem mittelalterlichen Fantasy-Setting nicht zu viele moderne Einflüsse haben sollte.

Das Warcraft Videos „Return“

  • Terran und sein Freund aus der Schule arbeiteten beim technischen Support von Atari. Der Freund Ezra kam zu Terran mit der Idee zur BlizzCon 2005 ein Video für den dazugehörigen Wettbewerb zu erstellen.
  • Terran hatte zu dem Zeitpunkt keine Ahnung von Machinima, aber nach 17 Tagen war das Video fertig.
  • Durch Ihre Erfahrung im technischen Support konnten sie WoW Classic mit einem Playstation Dual Shock Controller verbinden und so sanfte Kamerafahrten erzeugen.
  • Die Charaktere aus „Return“ sind älter als das Video selbst, sie stammen aus Ihrer Dungeons and Dragons Kampagne.
  • Nach der Veröffentlichung und Einreichung des Videos wurde sie von Blizzard kontaktiert und zur BlizzCon eingeladen.
  • Dort trafen sie den „Lead Producer“ und „Future Supervisor“.
  • Vor der E3 2006 veröffentlichten sie den Trailer zu Return 2. Blizzard sah dies und sie endeten am Schluss bei dem Unternehmen.

Die Vermittlung von Geschichte

  • Bevor Terran bei Blizazrd angefangen hatte waren die ersten Videos von Blizzard relativ einfach und aus heutiger Sicht schlecht. Dennoch, Blizzard wollte schon damals den Weg gehen mehr Geschichte über Videos zu erzählen.
  • Die erste Aufgabe von Terran war der Trailer zum Schwarzen Tempel.
  • Während der Arbeit dazu kam unter anderem Chris Metzen die Idee solch ein tolles Video auch während der Quest-Phase zu implementiert. So wurde die Idee zur Schlacht an der Pforte des Zorns (Wotlk) geboren.
  • Die Cinematics werden in enger Zusammenarbeit mit der kreativen Entwicklung dem Leveldesign erstellt.
  • Mit jedem Cinematic versuchen sie sich selbst zu übertreffen. Das Videos aus Antorus, welches Sargeras zeigt, war technisch das aufwendigste Ingame-Cinematic bisher.
  • Die Arbeit am Ingame-Cinematc der Verheerten Küste, als Varian Wrynn stirbt, war schwierig. Auf der einen Seite konnte man hier eine große Portion Geschichte zeigen, auf der anderen Seite wusste er, dass es schwierig wird das den Allianz-Spielern zu erklären.

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