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Mists of Pandaria Zonenvorschau – Kun-Lai-Gipfel

Nachdem heute schon die Vorschau zur Krasarangwildnis veröffentlicht wurde, hat Blizzard noch eine weitere Zonenvorschau für uns. Dave „Fargo“ Kosak, Lead Quest Designer von World of Warcraft, stellt sich den Fragen rund um den Kun-Lai-Gipfel.

Lest weiter und erfahrt, welche interessanten Details „Fargo“ für uns hat.

Blizzard PosterNethaera on Mists of Pandaria-Zonenvorschau: Krasarangwildnis (Source)

Wie Furorion es so treffend sagt, ist Pandaria ein Land voller „Geheimnisse, Geschichte … und Möglichkeiten“. Der Kun-Lai-Gipfel vereint alle drei Dinge in sich! Wir haben bereits verschiedene Orte in Pandaria kennengelernt, indem wir uns mit den für sie zuständigen Entwicklern unterhalten haben. Heute sprechen wir mit Dave „Fargo“ Kosak, Lead Quest Designer von World of Warcraft, über die Erhabenheit des Kun-Lai-Gipfels.

F. Könntest du uns drei Orte nennen, die die Spieler auf ihrer Reise durch die Zone deiner Meinung nach auf keinen Fall verpassen sollten?

A. Es fällt mir wirklich schwer, nur drei Orte zu nennen. Der Kun-Lai-Gipfel gehört zu den größten Zonen der Erweiterung und er erstreckt sich über ein sehr großes Gebiet. Wenn ihr bei den Hochlandsteppen startet, begebt ihr euch in das Vorgebirge einer gewaltigen Gebirgskette, in der die schrecklichen Stämme der Berg-Ho-zen leben und wo die Yaungol eingefallen sind. Wenn ihr die Hänge weiter nach oben steigt, gelangt ihr in die klirrende Kälte der Gipfel. Entlang der Nordküste erstreckt sich sogar ein schmaler Waldstreifen. Hier gibt es also wirklich jede Menge Abwechslung.

Aber wenn ich dort wirklich in die Rolle eines Fremdenführers schlüpfen soll, dann gibt es in der Tat ein paar Orte, die ich erwähnen möchte.

Erstens ist es schon allein ein Abenteuer, überhaupt erst in diese Zone zu gelangen. Ihr überquert den Verhüllten Pass, der direkt nördlich vom Tal der Vier Winde als Einschnitt in der Bergflanke liegt. Ihr solltet euch auf jeden Fall die Geschichte des Passes am Rastplatz auf etwa einem Drittel des Weges nach oben durchlesen und anschließend in der Taverne im Nebel einkehren und etwas trinken. Bald habt ihr es geschafft! Auf eurer Fahrt auf einem unterirdischen Fluss nach Binan solltet ihr den Albino-Saurok nicht direkt in die Augen sehen. Binan ist die größte Pandarensiedlung dieser Zone.

Wenn ihr gern in den Bergen klettern wollt, gibt es hier einige eindrucksvolle Gipfel zu erklimmen. Die Kotaspitze ist berühmt für ihre Beeren und für die aggressiven Yeti, die eben diese Beeren fressen. Es gibt Gerüchte über einen pandarischen Haustiermeister, der in der Nähe des Gipfels leben soll. Kleiner Tipp: Die Gerüchte sind wahr. Aber selbst die majestätische Kotaspitze sieht neben dem Nimmerlaya, dem höchsten Gipfel ganz Azeroths (das haben wir ausgemessen!), winzig aus. Ich würde sagen, dass die Aussicht bestimmt fantastisch ist, aber dort oben befindet ihr euch meistens über den Wolken. Es ist einfach atemberaubend. Die Legende besagt, dass der letzte Kaiser der Pandaren den Gipfel erklommen hat, um die Weisheit der Jadeschlange zu erbitten … Ihr werdet bestimmt eure eigenen Gründe haben, diese Hänge zu erklimmen.

Und wenn ich mir nur drei Orte aussuchen könnte, würde ich ganz bestimmt das Shado-Pan-Kloster aufsuchen. Es ist das Hauptquartier der ersten und einzigen Verteidigungslinie Pandarias: den Shado-Pan. Der letzte Kaiser hatte ihnen aufgetragen, das Land vor der dunklen Energie des Sha zu beschützen. Sie bemannen die Schlangenrückenmauer und beschützen das einfache Volk vor dem Schrecken der Mantis. Die Jungs haben also viel zu tun und ihr könnt euch vorstellen, dass das Kloster sowohl eine Festung als auch ein Ort der tiefen Meditation ist. Das Kloster liegt zwischen den Berggipfeln, es ist einfach wunderschön. Die Shado-Pan brauchen eure Hilfe, wenn das Kloster vom Sha überrannt wird. Ihr macht euch bei der Fraktion bestimmt sehr beliebt, wenn ihr in die Instanz geht und ihnen ein wenig unter die Arme greift.   

F. Was sind hier die wichtigsten Dinge in Bezug auf die Geschichte?

A. So einiges! Eines unserer Ziele bei Mists of Pandaria war, mehr nichtlineare Zonen zu schaffen und der Kun-Lai-Gipfel entspricht diesem Vorsatz. Es passiert also jede Menge und es gilt, viele Dinge zu erforschen und zu entdecken.

Das Sha des Zorns ist aus seinem Gefängnis im Shado-Pan-Kloster ausgebrochen und stürzt nun die gesamte Zone in tiefes Chaos. Stellt eine Schlachtzugsgruppe zusammen, dann könnt ihr das Sha wieder zurück unter die Erde treiben, ansonsten solltet ihr diesem Ding lieber aus dem Weg gehen. Es versetzt alle einheimischen Geschöpfe in Raserei.

So geraten beispielsweise die aggressiven Berg-Ho-zen im Hochland vor Wut außer Kontrolle. Die einheimischen Grummel, die ihre Waren auf dem „Jutepfad“ hin- und hertransportieren, werden niedergemetzelt, sie könnten eure Hilfe also wahrlich gut gebrauchen, wenn ihr dafür Zeit habt.

In der Zwischenzeit sind durch die Ereignisse in der Schreckensöde die Yaungol aus ihren Heimatlanden hinter der Mauer vertrieben worden. Sobald sie das Pandarengebiet erreicht haben, fangen sie mit dessen Vernichtung an. Ihre umherstreifenden Kriegstrupps haben eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Die Allianz und die Horde können beide eingreifen, um das Schlachtenglück zu wenden und dabei haben sie die Möglichkeit, auf einige wichtige Dörfer im Zentrum der Zone Anspruch zu erheben.

Die Zandalaritrolle führen nichts Gutes im Schilde. Sie sind die alten Verbündeten der Schreckgespenster von Pandaria, den Mogu. Um die Zandalari aufzuspüren, müsst ihr in das Tal der Kaiser vordringen, eine riesige alte Grabstätte hoch in den Bergen, und am Ende gilt es in einem verzweifelten letzten Versuch, ein gestrandetes Pandarendorf an der Küste zu retten.

Letztendlich findet in dieser Zone ein Ereignis statt, das als das emotionale Herz der ganzen Erweiterung betrachtet werden kann. Der Weiße Tiger – einer der vier Himmlischen Erhabenen, die Pandaria beschützen – erwartet euch hier in seinem Tempel in Kun-Lai. Im heiligen Herz des Reichs der Pandaren wird erbittert darüber gestritten, ob die anderen sterblichen Völker jenseits der Nebel hier erwünscht sind oder nicht. Vielleicht könnt ihr diese Entscheidung ja beeinflussen?   

F. Du hast viele neue Fraktionen und Völker genannt – Yaungol! Mogu! Grummel! Was sind das für Völker?

A. Unser Ziel war schon immer, Pandaria zu einem ganz neuen Ort zu machen mit einer eigenständigen Ökologie. Hier in Kun-Lai gibt es definitiv einige widersprüchliche Kulturen.

Die Yaungol sind ein Nebenzweig der Tauren. Sie waren auf Pandaria gefangen, als sich der Kontinent während der Großen Zerschlagung vor zehntausend Jahren gelöst hat. Sie sind ein stolzes Volk und sie wollen ihr Leben als Nomaden beibehalten – sie wollen sich nicht der Macht eines Herrschers unterwerfen. Sie sind gezwungen worden, in den rauen Ländern hinter dem Schlangenrücken zu überleben, wo sie sich in einem ständigen Konflikt mit den Mantis befinden. Dadurch sind sie sehr abgehärtet.

Auf der anderen Seite gibt es die einfachen Grummel. Diese kleinen Gestalten waren schon seit der Zeit des alten Moguimperiums Kaufleute, Boten und Händler. Sie können ein Vielfaches ihres eigenen Gewichts tragen. Ihre Haupthandelsroute, „der Jutepfad“, bildet die Versorgungsader zum Shado-Pan-Kloster. Wenn ihr die Zone zum ersten Mal betretet, wird der Pfad von den zerstörerischen Berg-Ho-zen angegriffen und die kleinen Grummel können eure Hilfe wahrlich gut gebrauchen. Oh! Wenn ihr schon hier seid, solltet ihr dem Grummelbasar einen Besuch abstatten, das ist ein riesiger Markt und hier gibt es auch die luxuriösesten Reittiere ganz Pandarias: die Großen Expeditionsyaks.

Ich habe ja schon an anderer Stelle von den brutalen Mogu erzählt, aber hier in Kun-Lai, wo das Tal der Kaiser liegt, könnt ihr richtig viel über ihre Geschichte in Erfahrung bringen. Vor Abertausenden von Jahren zerfielen die Mogu in unterschiedliche Stämme und verfeindete Königreiche. Dann kam Lei-Shen, „der Donnerkönig“. Er spaltete einige Schädel, bis alle Mogu das Knie vor ihm beugten. Danach eroberte und versklavte er alle anderen Völker Pandarias, schuf eine gemeinsame Sprache und gründete das erste Kaiserreich. Es war Lei-Shen, der mit dem Bau des Schlangenrückens begonnen hatte und wahrscheinlich war es ebenfalls Lei-Shen, der als Erster ein Bündnis mit den uralten Zandalari schmiedete. Das Mogureich wurde vor langer Zeit in der Revolution der Pandaren gestürzt, aber wenn es jemanden gäbe, der die Mogu erneut vereinen könnte … nun, das wäre eine nicht so schöne Sache.

Hier in Kun-Lai werdet ihr auch auf eine wichtige Fraktion treffen. Die Shado-Pan brauchen eure Hilfe: Helft ihnen zuerst, die Invasion der Yaungol zurückzudrängen und die Mauer zu verstärken. Dann könnt ihr ihnen bei der Reinigung ihres Klosters von dem Bösen des Sha behilflich sein. Sobald ihr das Vertrauen der Shado-Pan gewonnen habt, könnt ihr die Ärmel hochkrempeln und ihnen bei der Kampagne in der Tonlongsteppe beistehen … Ah, aber jetzt habe ich eigentlich schon zu viel verraten. Das ist eine andere Zone und soll ein andermal behandelt werden!

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