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Creative Development #3 – Antworten

Antworten vom Creative Development Team #3Letztes Jahr im Juni hat uns das „Creative Development“-Team von Blizzard die letzten Antworten zu Fragen, die von der Community gestellt wurden, präsentiert. Darauf hin hat man im Februar 2012 eine weitere Fragerunde gestartet und präsentiert uns nun die Antworten für die mittweile 3. Fragerunde mit dem Creative Development Team von Blizzard.

Wirklich interessante Fragen wurden leider nicht beantwortet. Ihr erfahrt allerdings, dass Furorion nicht der letzte noch lebende schwarze Drache ist. Außerdem erfahrt ihr wieso die Aspekte ihr großes Ziel erreicht haben und ihre Macht abgegeben haben.

Für World of Warcraft Lore-Fans dürften die folgenden Zeilen sicherlich interessant sein.

Blizzard PosterUlvareth on Eure Fragen an Creative Development #2 - Antworten (Source)

Über Drachen und magische Wesen

Q: Furorion behauptet, er sei der letzte schwarze Drache, aber was ist mit Sabellian und den anderen schwarzen Drachen in der Scherbenwelt (und den Netherschwingen)? Hat Furorion sie irgendwie töten lassen oder weiß er gar nichts von ihrer Existenz?
A:
Furorion selbst sagt dazu: „Meines Wissens bin ich der einzige verbleibende schwarze Drache.“ Zum Glück ist Furorion jedoch nicht allwissend und hat einfach keine Ahnung, dass jenseits des Dunklen Portals noch andere Drachen leben. Sowohl die schwarzen Drachen unter der Führung seines Halbbruders Sabellian als auch der Schwarm der Netherschwingen verbleiben in der Scherbenwelt. Es ist auch möglich, dass einige der schwarzen Drachen in Azeroth sich Furorions Kenntnis entzogen haben.

Q: Alexstrasza sagt, dass das „große Ziel“ der Aspekte erfüllt sei. Die Titanen haben jedoch den Aspekten ihre Macht verliehen, um über Azeroth zu wachen, nicht nur, um Todesschwinges zweiten Kataklysmus aufzuhalten. Da Aman’Thul Nozdormu seine Macht über die Zeit verlieh, hat er Todesschwinges letzte Verderbnis vielleicht vorausgesehen, aber das erklärt noch nicht, warum die Aspekte ihre Aufgabe einfach als erledigt betrachten und erstmal Urlaub machen, wo es doch noch so viele andere Bedrohungen gibt (N’zoth und die Brennende Legion zum Beispiel). Wurde das im Nachhinein geändert oder übersehen wir etwas?
A:
Aman’Thul, der weise Anführer des Titanenpantheons, hat in einer Vision gesehen, dass die Alten Götter eines Tages eine Katastrophe auslösen werden, die alles Leben auf Azeroth vernichten könnte. Er und einige Mitglieder des Pantheons haben die fünf Drachenaspekte mit Macht erfüllt, um diese einzelne Katastrophe – die Stunde des Zwielichts – abwenden zu können. Dennoch eilten die Aspekte stets zur Verteidigung Azeroths, sobald eine Bedrohung mit ähnlich apokalyptischem Ausmaß auftauchte. Trotz seiner unermesslichen Kräfte konnte Aman’Thul jedoch nicht alles voraussehen. Weder er noch ein anderer der Titanen oder Aspekte wusste, dass Neltharion der Erdenwächter zum Spielball der Alten Götter und Herold der Apokalypse werden würde. Nach dem Krieg der Ahnen und Neltharions Verrat überkam Nozdormu jedoch eine weitere Vision der Zukunft, die zeigte, dass ihr eigener Bruder zu einem Verkünder der Stunde des Zwielichts würde. Die Titanen haben alle fünf Aspekte mit genügend Macht ausgestattet, um die Apokalypse abzuwenden, sodass die Alten Götter dachten, einen der Aspekte auf ihre Seite zu ziehen, würde ihren ultimativen Plan narrensicher machen.

Q: Warum werden die Nachtelfen jetzt nicht von Bergriesen, Feendrachen, Schimären und Urtumen aus Warcraft III, wie den Urtumen des Windes und der Wunder und dem Baum des Lebens, unterstützt?
A:
Viele der Waldwesen, die den Nachtelfen geholfen hatten, waren natürlich kein Bestandteil der militärischen Hierarchie der Schildwächterinnen. Die Bergriesen beispielsweise sind nur mit den Titanen verbündet, während es sich bei den Feendrachen und Schimären einfach nur um bis zu einem gewissen Grad intelligente Tiere handelt, die jeweils an den Smaragdgrünen Traum und Nordrassil gebunden sind. Diese Wesen haben die Nachtelfen nicht unterstützt, weil sie ihnen helfen wollten, sondern weil die Nachtelfen schlicht die größte lokale Streitmacht waren, die sich gegen die Brennende Legion stellte. Wenn keine größere Bedrohung vorliegt, findet man Bergriesen, Feendrachen oder Schimären nur selten im Kampf Seite an Seite mit einer sterblichen Armee. Die Urtume jedoch haben im Dritten Krieg schwere Verluste erlitten, woraufhin viele – besonders die Arten, die ohnehin schon selten vertreten waren – sich in den Wald zurückgezogen haben, um ihren Samen zu verbreiten und ihre Zahl ungestört wieder mehren zu können.

Magie und Elemente

Q: Gibt es einen Grund, warum viele Zauber des Priesters, insbesondere des Schattenpriesters, Namen tragen, die sich auf psychische Phänomene beziehen, wie beispielsweise „Gedankenstachel“ oder „Psychisches Entsetzen“? Heißt das, dass Priester im Grunde Telepathen sind?
A:
Man sagt, das Licht rufe positive Gefühle hervor, wie beispielsweise Hoffnung, Mut und Trost. Schattenfähigkeiten sind das genaue Gegenteil und können Emotionen wie Verzweiflung, Angst und Panik auslösen. Poetisch gesprochen weckt das Licht also die Gefühle des „Herzens“, während vom Schatten beeinflusste Gefühle sich oft um die reine Angst vor dem Tod drehen und sich daher auf den „Geist“ auswirken. Dennoch sind die Fähigkeiten des Priesters nicht zwingend immer psychischer oder telepathischer Natur.

Q: Während der Ereignisse des Kataklysmus wurde jeder Elementarfürst außer Therazane getötet oder gefangen genommen. Was geschieht mit der politischen Struktur der Elementarebenen, wenn ihr Fürsten nicht mehr da sind?
A:
Innerhalb der Elementarebenen werden viele Elementare gefangen gehalten, wobei die mächtigsten unter ihnen über eine Intelligenz verfügen, die mit zivilisierten humanoiden Wesen vergleichbar ist. Die meisten dieser Elementare wurden vom Schattenhammer und ihren Alten Göttern während des Kataklysmus in die Dienerschaft gezwungen und sind daran zugrunde gegangen. Da die meisten verbleibenden Elementare über eine eher tierische Intelligenz verfügen und sich nicht wirklich für die Herrschaft über irgendetwas oder irgendjemanden interessieren, wird es noch lange dauern, bis die Elementarebenen ihre Streitmächte zu einer Armee formieren können, die eine erneute Bedrohung für Azeroth darstellt. In den Feuerlanden bewachen die Rächer des Hyjal die letzten verbleibenden Portale, um sicherstellen, dass sich nie wieder ein neuer Feuerfürst erheben kann.

Zu den Göttern

Q: Gibt es wirklich einen alten Gott unter Tirisfal?
A:
Nein! Dort ruht etwas unglaublich Beunruhigendes, aber es ist kein Alter Gott. Dennoch raten wir davon ab, in Tirisfal allzu tief zu graben.

Q: Was ist Elune? Ist sie in der Kosmologie der Welt mit irgendwelchen anderen Wesen (den Naaru, Titanen, Loa, Elementaren, An’she usw.) verbunden?
A:
Die Antwort darauf findet ihr in Eure Fragen an Creative Development #2 – Antworten. Velen ist seit vielen Tausend Jahren ein Prophet der Naaru, und es ist nicht davon auszugehen, dass er eine solche Theorie ohne signifikante Beweise und ausführliche Überlegungen äußern würde.

Befreiung

Q: Warum werden einige Soldaten der Allianz, die von den Verlassenen wiedererweckt werden, sofort treue Diener der Verlassenen und andere nicht? Wird ihr Geist kontrolliert? Wenn ja, von wem: Sylvanas oder den Val’kyr? Und wie ist das mit der Kultur der Verlassenen vereinbar, die ja auf freiem Willen und der Rebellion gegen den Lichkönig beruht?
A:
Freier Wille ist einer der Eckpfeiler in der Kultur der Verlassenen, der jedoch viel Raum sowohl für Gutes als auch Böses bereithält. Einige Untote, besonders die, die im Kampf oder unter starkem Stress sterben und kurz darauf wiedererweckt werden, verfallen in einen gewalttätigen, raserischen Zustand. In diesem sind sie leicht manipulierbar, und ihr Zorn richtet sich oftmals gegen diejenigen, die sie erweckt haben. Nachdem diese Effekte nachgelassen haben (und sofern der Körper dann noch nicht zu sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde) werden diese Untoten vor die gleiche Wahl wie alle Verlassenen gestellt: entweder der Dunklen Fürstin zu folgen oder ins Grab zurückzukehren.

Q: In der Quest „Eine besondere Überraschung“ erfahren Worgen-Todesritter von Lord Harford, dass sie vor ihrem Tod und ihrer Wiedererweckung Diener Arugals waren. Wie konnten sie sich jedoch ihre Menschlichkeit und Intelligenz bewahren, ohne das rituelle Wasser zu trinken?
A:
Wenn die vom Spieler verkörperten Todesritter in den Dienst des Lichkönigs gezwungen werden, werden ihre Geister mit seinem eisernen Willen erfüllt. Der Geist eines Worgen, der das reinigende Ritual unter Tal’doren noch nicht abgeschlossen hat, befindet sich im ständigen Zwiespalt zwischen den wilden, tierischen Instinkten des Fluchs und dem rationalen Verstand eines Menschen. Der Fluch übermannt den menschlichen Geist jedoch fast ausnahmslos und verwandelt den Worgen in eine gefräßige Bestie. Die Kontrolle des Lichkönigs aber drängt diese Instinkte durch seine Macht zurück und macht den Worgen zu einem logisch denkenden, menschlichen Diener der Geißel. Sobald der Wille des Lichkönigs schwindet, wie es bei den Rittern der Schwarzen Klinge in der Kapelle des Hoffnungsvollen Lichts der Fall war, bleibt nur noch der menschliche Bestandteil des Geistes zurück und verleiht dem untoten Worgen die Kontrolle über sein eigenes Schicksal. Des Weiteren haben die Verlassenen entdeckt, dass der Erzmagier Arugal Zugang zu Verzauberungen hatte, dank denen er seinen bevorzugten Worgendienern – darunter auch Lord Harford – gestatten konnte, einen Großteil ihrer menschlichen Intelligenz zu bewahren. Die Quelle dieser Verzauberungen ist bis heute ein Rätsel, da Arugal diese Geheimnisse mit ins Grab genommen hat.

Der Preis der Herrschaft

Q: Warum fiel der Thron von Khaz Modan in die Hände des Bronzebartklans, wo es doch noch lebende Nachfahren der Familie Ambossar gab? War dies einer der Gründe für den Krieg der Drei Hämmer? Hat der Bronzebartklan sich unrechtmäßig den Thron der Ambossar angeeignet?
A:
Obwohl die Blutlinie der Ambossar bereits dünner wurde, als Modimus Ambossar starb, war sie keineswegs ausgestorben, wie ihre heutigen Vertreter Thargas und Hjalmar Ambossar belegen. Modimus hat während seiner Herrschaft als Hochkönig bei der Schlichtung der Spannungen zwischen den drei führenden Klans von Eisenschmiede alle Arbeit geleistet, obwohl er sie tief unter der Oberfläche der Gesellschaft nie ganz beilegen konnte. Nach Modimus‘ Tod und bevor sein ältester Sohn offiziell zum neuen König gekrönt werden konnte, brach der Bürgerkrieg zwischen den drei Klans aus. Niemand weiß mit Sicherheit, wer den ersten Hieb austeilte. Die Zwerge des Bronzebart- und Wildhammerklans beschuldigen die Dunkeleisenzwerge, während die Dunkeleisenzwerge die Wildhämmer beschuldigen. Wir wissen nur, dass die Zwerge des Bronzebartklans dank der größten und am besten ausgerüsteten Armee der drei Klans den Sieg erringen konnten. Madoran Bronzebart, der Anführer des Bronzebartklans, wurde zum Herrscher der heute gespalteten Nation Eisenschmiede. Aufgrund der engen Beziehungen seines Klans zu den Ambossar bot er dem jetzt entthronten Prinzen und seinen Nachkommen als Zeichen der Versöhnung einen dauerhaften Sitz im Senat von Eisenschmiede an.

Q: Können wir ein paar Informationen zu Garithos erhalten? Woher stammt er und auf wessen Befehl hin handelte er? Gab es ein wichtiges Ereignis in seiner Vergangenheit, das seinen Hass auf nichtmenschliche Völker auslöste?
A:
Großmarschall Othmar Garithos war der einzige Sohn eines Barons, der über Ländereien in den späteren Östlichen Pestländern an der Grenze zu Quel’Thalas regierte. Während sein Vater von der Stadt Faulholz am Ufer des gleichnamigen Sees aus regierte, schloss Garithos sich während des Zweiten Krieges als Ritter der Armee an, wo er in den Kämpfen in Quel’Thalas die Heimat der Elfen gegen die einfallenden Orcs verteidigte. Während seiner Zeit in Quel’Thalas jedoch trennte ein kleiner Trupp Orcs sich von der Hauptstreitmacht, brannte seine Heimatstadt bis auf die Grundmauern nieder und tötete trotz der heldenhaften Verteidigung unter der Führung ihres Herrschers die gesamte Bevölkerung. Othmars Familie starb, während sie pflichtbewusst die Heimat und die Leben ihrer Untergebenen zu schützen versuchte. Er selbst gab den Elfen die Schuld für den Verlust seiner Stadt und seiner Familie, da er glaubte, dass die Elfen die Streitmächte vom einzig wahren Ziel der Allianz abgelenkt hatten, nämlich der Verteidigung der Menschheit. Nach dem Tod seines Vaters erbte Garithos seinen Titel und diente weiter in den Armeen Lordaerons. Zum Zeitpunkt der Geißelung Lordaerons war er zum Großmarschall aufgestiegen und zum höchstrangigen überlebenden Soldaten der Region geworden. Diese Beförderung beruhte jedoch nicht unbedingt auf seinen Fähigkeiten, sondern auf dem Ruf und Titel seines Vaters. Von der Befehlskette losgelöst versammelte Garithos eine kleine Armee von Freiwilligen und zwangsverpflichteten Zivilisten und gab ihnen die Aufgabe, welche die Allianz seiner Meinung schon immer gehabt hatte: den Schutz der Menschheit vor allem anderen. Trotz der behelfsmäßigen Natur seiner Streitkräfte erkannten andere Staaten ihn als möglicherweise letztes Überbleibsel der Regierung Lordaerons und zweifelsohne stärksten Kriegsfürsten des Landes an. Daher sandten Beamte aus den umliegenden nichtmenschlichen Staaten wie Eisenschmiede und Quel’Thalas ihm trotz seiner intoleranten Haltung Hilfe.

Für die Allianz

Q: Was steckt hinter dem Druidentum und der Existenz von „Erntehexen“ in Gilneas? Handelt es sich dabei um eine traditionelle von den Menschen entwickelte Praxis? Wurde sie noch vor der Entdeckung von Kalimdor durch die Östlichen Königreiche irgendwie von den Nachtelfen übernommen?
A:
In den frühen Tagen der Menschheit und ihrer Zivilisation verfügten viele Menschenstämme über primitive Glaubenssysteme, die auf einfacher Naturmagie beruhten. Das Aufkommen organisierter Religionen wie dem Heiligen Licht und mächtiger arkaner Magien durch die Hochelfen jedoch verdrängten diese Traditionen. Aufgrund der Isolation konnte Gilneas sich einen Teil seiner alten Kultur bis in die heutige Zeit bewahren. Die religiösen Führer der sogenannten „Alten Wege“ wurden schließlich zu „Erntehexen“, die ihre Naturkräfte einsetzen, um die Landwirtschaft in Gilneas während und nach der Industrialisierung zu stärken. Gerade durch die Existenz von Erntehexen in ihrer Kultur waren die Bewohner von Gilneas, als sie von den Nachtelfendruiden erfuhren (wenn auch aus zweiter, dritter und manchmal sogar vierter Hand), von ihnen und ihrer exotischen Art so fasziniert, dass viele begannen, die Erntehexen als „Druiden“ zu bezeichnen. Das entsprach natürlich nicht der Wahrheit, da nur wenige Bürger von Gilneas überhaupt eine Vorstellung davon hatten, was Druiden eigentlich sind! Erntehexen verfügen über eine begrenzte Macht über die Natur, insbesondere die Pflanzenwelt, und in gewisser Weise sind die Kräfte der Erntehexen mit den grundlegenden Fähigkeiten echter Druiden vergleichbar. Erntehexen, die dem Worgenfluch zum Opfer gefallen sind (der druidischen Ursprungs war), bemerkten, dass ihre Kräfte plötzlich verstärkt wurden. Nach dem ersten Kontakt mit den Nachtelfen bot man den verfluchten Erntehexen einen Platz im Zirkel des Cenarius an, um sie weiter studieren und ausbilden zu können.

Q: In Warcraft III: The Frozen Throne erwähnt Maiev Schattensang, dass die Nachtelfen in der Vergangenheit mehrere Völker ausgerottet hätten. War das nur Gerede oder haben die Nachtelfen sich tatsächlich an der Ausrottung von Völkern beteiligt?
A:
Maiev gehört vielleicht nicht zu den ausgeglichensten Personen in Azeroth, aber sie weiß ganz genau, wie wichtig es ist, seine Feinde einzuschüchtern. Die Nachtelfen haben nie ein ganzes Volk ausradiert, waren jedoch an brutalen und effizienten Kriegszügen beteiligt, welche die Zivilisationen ihrer Feinde zugrunde richteten. So haben sie im Krieg der Satyrn beispielsweise sämtliche politische Strukturen der Satyrn, die man auch nur im Entferntesten als Regierung hätte bezeichnen können, vollständig ausgelöscht und die Satyrn damit gezwungen, bis heute in kleinen Sekten zu leben.

Das Mal der Legion

Q: Wie konnte sich das teuflische Glitzern in den Augen der Blutelfen so verbreiten? Laut der Warcraft Encyclopedia brachte Rommath den Blutelfen von Azeroth nur bei, wie sie arkane Magie aufnehmen können, da der Großteil der Bevölkerung entsetzt gewesen wäre, wenn sie über Kaels wahre Machenschaften mit Illidan Bescheid gewusst hätten.
A:
Die Situation der Blutelfen ähnelt in der Tat stark jener der Orcs und ihrer grünen Haut. Schon allein die Nähe zu teuflischer Magie lässt die Augen der Blutelfen sich grün verfärben. Selbst dem frommsten Priester oder heimatfernsten Weltenwanderer konnte es nach dem Dritten Krieg in Quel’Thalas oder der Scherbenwelt geschehen, dass seine Augen sich in der Nähe teuflischer Magie veränderten. Ähnlich wie bei der Haut der Orcs benötigt es viel Zeit, bis ein solcher Effekt wieder verschwindet. So gesehen kann man teuflische Magie mit einer Art Strahlung vergleichen. Sie durchdringt das gesamte Gebiet und sickert in alle umliegenden Gegenstände und Wesen ein. Was auch immer sich in der Nähe einer Quelle teuflischer Magie aufhält, wird von einer leichten Verderbnis befallen, die sich bei den Hochelfen und den Orcs auf sehr sichtbare Weise äußert.

Q: Wie steht Cenarius zur Horde? In Anbetracht dessen, dass Cenarius‘ erster Instinkt beim Anblick von Orcs in seinem Wald darin bestand, sie anzugreifen, und dass Cenarius vom Vater des aktuellen Kriegshäuptlings getötet wurde, scheint es merkwürdig, dass Cenarius und seine Verbündeten die Horde und insbesondere die Orcs so herzlich in Hyjal begrüßt haben.
A:
Obwohl sie keine Hexenmeister mehr in ihren Reihen hatten, trugen die Orcs von Thralls Horde noch immer das unverwechselbare Mal der Brennenden Legion auf ihren Seelen, bis Grom Höllschrei Mannoroth besiegte. Cenarius, der so im Einklang mit der Natur steht, dass er selbst die leiseste Verderbnis spürt, ging davon aus, dass die Orcs im Eschenwald Späher der Legion waren. Ironischerweise entsendete dies den Kriegshymnenclan zurück in den Dienst Mannoroths und führte zum Wiederaufbau ihrer Verbindung zu der mächtigen teuflischen Magie, die sie damals an die Legion gebunden hatte. Cenarius‘ Geist kehrte nach seiner Niederlage in den Smaragdgrünen Traum zurück, wo er die Ereignisse der Schlacht um den Hyjal spüren konnte. Cenarius sah, wie die Orcs Nordrassil Seite an Seite mit den Nachtelfen und Menschen verteidigten, und sein Respekt vor ihnen wuchs. So erkannte er, dass sie trotz der teuflischen Verunreinigung Verbündete im Kampf gegen die Legion und Verteidiger des Landes waren (insbesondere durch den Sieg von Garroshs Vater gegen seinen früheren Sklavenmeister). Als er und die Horde also nach Hyjal zurückkehrten, um den Weltenbaum ein weiteres Mal zu verteidigen, betrachtete Cenarius die Orcs und ihre Verbündeten in einem neuen Licht.

Geteilte Loyalität

Q: Sind die Banditen der Wüstenläufer von Tanaris und nomadischen Menschen von Uldum in der Gegend heimisch oder kamen sie während des Dritten Krieges nach Kalimdor? Falls sie eingewandert sind, warum haben sich ihre Gesellschaften in der kurzen Zeit zwischen dem Krieg und WoW so stark verändert?
A:
Die Banditen der Wüstenläufer entstammen einer kleinen Bande menschlicher Piraten, die kurz nach der Entdeckung durch die Völker der Östlichen Königreiche in Kalimdor eintrafen. Dann kamen die Südmeerpiraten hinzu und traten mit ihnen in den Wettstreit. Nachdem diese ihnen ihre wenigen Schiffe gestohlen hatten, waren sie praktisch in Tanaris gestrandet. Sie nahmen ein neues Leben als Banditen an und begannen, die reichen Goblinsiedlungen zu überfallen und ihre lebensspendenden Wasserquellen zu besetzen. Nach dem Ausfall der Tarnvorrichtung von Uldum spalteten sich einige Banditen von den Wüstenläufern ab, um die Schätze der Titanen zu plündern.

Q: Im Comic sagte der Neue Rat von Tirisfal, dass er Cho’gall und den Schattenhammer untersuchen wollte. In Cataclysm selbst und insbesondere in der Bastion des Zwielichts ist der Neue Rat jedoch nicht zu finden. Was ist mit seinen Mitgliedern, wie beispielsweise Meryl Felstorm oder Med’an, geschehen?
A:
Die meisten Mitglieder des Neuen Rats von Tirisfal sind in alle Winde verstreut, da er weder über die Geheimhaltung noch über die bindende Struktur wie der ursprüngliche Rat verfügte. Reghar Erdenwut ist Mitglied des Irdenen Rings und ein Kamerad Thralls. Verteidiger Maraad ist zur Exodar zurückgekehrt und half dabei, einen durch die Asylsuchenden ausgelösten Aufstand niederzuschlagen. Hohepriester Rohan kehrte nach Eisenschmiede zurück und unterstützte Prinz Anduin Wrynn von Sturmwind dabei, die Folgen des Kataklysmus zu mildern. Zudem war er an der Lösung der kurzen Nachfolgekrise während der Besatzung durch die Dunkeleisenzwerge beteiligt. Hamuul Runentotem schloss sich dem Zirkel des Cenarius im Kampf gegen die Feuerelementare von Ragnaros und den Schattenhammer an, die im Hyjal eingefallen waren. Broll Bärenfell ließ sich in Darnassus nieder, wo er zeitweilig Malfurions Pflichten bei der Aufsicht über die druidischen Spähertrupps übernahm und Tyrande bei ihrem Kampf in Feralas unterstützte. Jaina Prachtmeers Abenteuer nach ihrer Amtszeit im Neuen Rat von Tirisfal könnt ihr im kommenden Roman Tides of War von Christie Golden nachlesen. Meryl Teufelssturm, obwohl kein offizielles Mitglied des Neuen Rats, wurde in verschiedenen alten Bibliotheken gesichtet, wo er uralte Folianten über die Bindung, Einkerkerung und Verbannung von Dämonen wälzte, um nach einem dauerhaften Verlies für den Schreckenslord Kathra’natir zu forschen, der Besitz von ihm ergriffen hatte. Was den wundersamen Med’an angeht, so hat keiner nach Maraads Rückkehr auf die Exodar je wieder etwas von ihm gesehen, was viele zu der Annahme verleitet, dass er in eine neue Welt oder Ebene gereist ist, um seine Ausbildung fortzusetzen.

Q: Warum ist Tol Barad offensichtlich die Heimat einer Taurenbevölkerung?
A:
Die Insel Tol Barad ist aufgrund ihrer Nähe zu verschiedenen Seewegen und einer fehlenden Regierung nach dem Zusammenbruch vieler Staaten der Allianz infolge des Dritten Krieges für Piraten sehr attraktiv. Die Stadt Rostberg, die ursprünglich als Unterkunft für die vielen Mitarbeiter des nahe gelegenen Gefängnisses diente, wurde verlassen, als ihre Bewohner zur Bekämpfung der Katastrophe nach Stromgarde zurückgerufen wurden. Die Stadt wurde von einer Piratenbande zur Basis umfunktioniert, von der aus sie Raubzüge auf die reichen Städte an der Küste der Baradinbucht planten. Im Laufe der Jahre sind einige Piraten nach Kalimdor aufgebrochen und haben mehrere Tauren in ihre Crews rekrutiert oder gezwungen, die später Rostberg ebenso wie ihre Schiffskameraden als Heimat ansahen.

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