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Bashiok meldet sich mit weiteren Details zu Mists of Pandaria

Nachdem heute weltweit diverse World of Warcraft Fanseiten über das Mists of Pandaria Presse-Event der vergangenen Woche berichtet haben, meldet sich nun Bashiok zu Wort und möchte einige weitere Details in „praktischer“ Hinsicht erläutern.

Blizzard PosterBashiok on Ein Abend in Mists of Pandaria (Source)

Nachdem heute so viele großartige Berichte über die bevorstehende Erweiterung erschienen sind, hatten wir Lust, einige der enthüllten Details in praktischer Hinsicht zu erläutern. Eines unserer Hauptziele bei dieser Erweiterung besteht darin, dass sich jeder jederzeit einloggen und, unabhängig von Erfahrungsstand oder Charakterstufe, spürbare Fortschritte im Hinblick auf den Aufstieg seines Charakters oder dessen Individualisierung machen kann.

Vorab sei gesagt, dass sich dieser Artikel vor folgendem Hintergrund abspielt: Mists of Pandaria ist bereits erschienen und ich bin ein langjähriger Spieler, der bereits alle hochstufigen Zonen erforscht und zahllose Quests hinter sich gebracht hat. Mein Charakter ist auf Stufe 90 und ich logge mich gerade für einen Abend World of Warcraft ein. Was könnte ich wohl unternehmen?

Artikel von Bashiok - Bild 1

Zu Höherem berufen

Ich habe in meinen Berufen noch nicht die Höchststufe erreicht, aber als begeisterter Koch großes Interesse daran, es in sämtlichen neuen Spezialisierungen dieses Berufes zur Perfektion zu bringen. Die Veränderungen in der Archäologie sind ziemlich groß und vielleicht kann ich ja unterwegs ein paar Ausgrabungsstätten mitnehmen. Gestern Abend hatte ich tatsächlich Gelegenheit, mich zu einer neuen Ausgrabungsstätte zu teleportieren, nachdem ich ein Artefakt gefunden hatte. Dies hat mir nicht nur ordentlich weitergeholfen sondern jetzt kann ich an einer Stelle auch öfter graben.

In Inschriftenkunde habe ich bisher noch nicht besonders viel investiert, aber ich liebe die neue Waffe, die ich damit herstellen kann. Meinen Beruf durch einfaches Arbeiten daran bis hoch auf 600 zu bringen, ist auch nicht übel. Natürlich könnte ich mich auch an die täglichen Quests für Kochkunst, Angeln und Archäologie machen, um in diesen Berufen auch aufzusteigen.

Die Fraktionen rufen lauter als der Dungeonbrowser

Vielleicht sollte ich auch etwas an meinem Ruf bei den Fraktionen arbeiten. Mit den neuen Fraktionen und deren Währungen kann ich mir Handwerksmarken für kosmetische Gegenstände wie lustiges Spielzeug oder Haustiere verdienen und mit den Ältestenmarken kann ich neue Gegenstände oder Glücksbringer kaufen, oder sie in Tapferkeitspunkte umwandeln. Die Glücksbringer gewähren mir sogar einen zweiten Wurf auf die Beutetabelle von Bossen (auch im Schlachtzugsbrowser), nachdem ich sie erledigt habe. Zum Glück sind die Bonuswurftabellen für Beute klassenspezifisch, ich laufe also nicht Gefahr, einen Gegenstand zu bekommen, den ich nicht benutzen kann. Im schlimmsten Fall bekomme ich nur etwas Gold oder Fläschchen, Nahrung und ähnliches, aber selbst das ist kein schlechtes Geschäft, da ich trotzdem für meinen Einsatz für die Fraktionen belohnt werde.

Auf Wohlwollend bin ich bisher zwar nur bei wenigen, aber ein Freund von mir hat es gestern Abend gerade zu Respektvoll beim Goldenen Lotus gebracht, was natürlich meinen Ehrgeiz geweckt hat. Ehrfürchtig ist wirklich ziemlich schwer zu erreichen, aber ich wäre trotzdem gerne der erste meiner Gilde, der es bei einer der neuen Fraktionen auf die höchste Stufe bringt. Um meinen Ruf bei Fraktionen zu verbessern, kann ich tägliche Quests annehmen, während derer ich mir als angenehmen Nebeneffekt sogar noch ein paar neue mächtige Gegenstände verdienen kann.

Artikel von Bashiok - Bild 2

Versuch macht klug

Mir stehen alle Dungeons und Schlachtzüge offen, und da inzwischen auch sämtliche Schlachtzüge vom Schlachtzugsbrowser unterstützt werden, muss ich nicht mehr auf den Schlachtzugabend meiner Gilde warten, um Jagd auf ein paar Verbesserungen zu machen. Außerdem verringern meine neuen Glücksbringer die Wahrscheinlichkeit, dass in mir die Beutewut aufsteigt, da ich mit ihnen die Option auf einen zweiten Wurf habe. Apropos „Beutewut“, die Änderung im Schlachtzugsbrowser hin zur Beuteverteilung pro Spieler steigert den Spielspaß von zufälligen Schlachtzügen wirklich enorm, da sich jetzt niemand mehr wegen irgendwelcher Würfe in die Haare gerät. Ich hätte nichts dagegen, heute auf einen weiteren auszuziehen.

Durch das neue Tapferkeitssystem kann ich an der Verbesserung meiner derzeitigen Ausrüstung arbeiten, indem ich meine Gegenstandsstufe erhöhe und gleichzeitig ein paar Werte steigere. Um ein wenig Tapferkeitspunkte zu bekommen, kann ich mich für den Schlachtzugsbrowser entscheiden und versuchen, einen Boss zu töten, oder ich lege es auf etwas mehr an, indem ich mir einen Dungeon, eine Herausforderung oder ein Szenario aussuche. Da ich dort, unabhängig von meinen sonstigen Vorhaben, Tapferkeitspunkte dazuverdienen und meine Gegenstände verbessern kann, sind die Szenarien, Herausforderungsmodi und Dungeons eine wirklich reizvolle Alternative für den heutigen Abend. Wenn ich meine Ausrüstung verbessern will, ist die neue Feuerprobe eine vielversprechende Option. Das ist eine Art aufgewertete Solo-Instanz, in denen das Ausprobieren meiner Rotationen wesentlich mehr Spaß macht, da ich gleichzeitig auf Erfolgsjagd gehen kann.

Alles eitel Sonnenschein / Jahrmarkt der Eitelkeiten

Ich habe also die Qual der Wahl. Entweder, ich versuche, über Dungeons, Schlachtzüge oder Fraktionsbelohnungen, meine Ausrüstung zu verbessern, oder ich mache mich daran, meine Gegenstandsstufe über Tapferkeitspunkte zu erhöhen, die ich mir in den Herausforderungsmodi, Szenarien, Dungeons und dem Schlachtzugsbrowser dazuverdienen kann. Davon abgesehen muss ich ehrlich zugeben, dass ich ein Riesenfan des neuen Haustierkampfsystems bin. Ich war noch nie ein großer Haustiersammler, aber nach ein paar Kämpfen gegen Freunde (und nachdem ich gesehen habe, welche Preise trainierte Haustiere im Auktionshaus erzielen) ist mein Interesse innerhalb kürzester Zeit von null auf hundert geschossen.

Allerdings habe ich in letzter Zeit auch einige Leute mit neuen transmogrifizierten Gegenständen gesehen, und ich glaube, es wäre an der Zeit, mich selbst ein wenig aufzuhübschen. Da ein paar meiner Freunde auch gerade eingeloggt sind, könnten wir uns über den Dungeonbrowser an einen Herausforderungsmodus machen. Dort gibt es nämlich (meiner Meinung nach) die tollsten Transmogrifikationssets für meine Klasse. Ich brauche nur noch eine Medaille für das Tor der Untergehenden Sonne, um die Stiefel zu bekommen und dann mit dem Brustteil weitermachen zu können. Da jeder von uns hinter anderen Medaillen her ist, ist es kein Problem, eine Gruppe zu bilden, und mit jeder Medaille wird einer von uns der nächsten Belohnung näherkommen. Wenn man alle Herausforderungen geschafft hat, erwartet einen außerdem als Hauptpreis noch ein Reittier, und obwohl ich davon noch meilenweit entfernt bin, könnte es natürlich nicht schaden, den nächsten Schritt in diese Richtung zu machen.

Artikel von Bashiok - Bild 3

Hilfe, der Schurke hat meinem Totem ’ne Kopfnuss verpasst

Es gibt also genug zu tun, aber zu allem Überfluss habe ich in letzter Zeit auch wieder Gefallen am PvP gefunden. Die neuen Änderungen machen richtig Lust darauf, in die Welt hinauszuziehen und sie mal so richtig aufzumischen. Wenn ich ein paar PvP-Quests und -Ziele in Außengebieten schaffe, kann ich mein wöchentliches Eroberungspunktemaximum steigern und damit mein PvP-Set wesentlich schneller ausbauen. Ich habe in letzter Zeit einige ziemlich spannend aussehende Außenkämpfe überflogen und konnte einfach nicht anders, als mich mitten ins Getümmel zu stürzen und an der Steigerung meines Maximums zu arbeiten. Dazu kommt noch, dass meine PvE-Ausrüstung durch die Aufteilung der alten Abhärtung in zwei neue Werte und die zusätzlichen Änderungen beim Gegenstandsbudget, nicht mehr hoffnungslos unterlegen ist, wenn ich mich in den Kampf stürze (oder im Laufe von täglichen Quests in welche gerate). Und mit mehr PvP-Ausrüstung mache ich auch in Dungeons gar keine so schlechte Figur.

Ich habe zwar meine Wunschsets an PvP- und PvE-Ausrüstung noch nicht zusammen, aber es ist auf jeden Fall schön, nicht mehr in eine bestimmte Richtung gezwungen zu werden und nicht mehr hoffnungslos unterlegen zu sein, wenn man sich mal umentscheidet oder einfach nur einmal in einen der Modi reinschnuppern will. Die anderen beiden Mitglieder meines 3vs3-Teams sind auch gerade online, es wäre also kein Problem, sich zusammenzutun und an der Erhöhung unserer Höchstgrenzen zu arbeiten. Wenn ich mein Maximum erst mal erhöht habe, werde ich mich auf jeden Fall auf eines der neuen zielorientierten Schlachtfelder zurückbegeben. In der Silbersplittermine einen Minenwagen vor sich herzuschieben und ihn gleichzeitig vor Angreifern zu schützen, macht irre Spaß und die rugbyartigen Spiele im Tempel von Katmogu sorgen für enorm spannende Momente.

Einen hab ich noch …

Tja, ich habe also jede Menge Möglichkeiten für meinen Spielabend. Fast vergessen hätte ich dabei, dass ich mich auf die Suche nach einem der neuen Reittiere machen könnte, die sich in Pandaria verbergen; oder ich mache ein wenig Gartenarbeit, um Fraktionsruf bei den Ackerbauern zu erlangen; ich könnte mich auch mit der Pflege, Aufzucht und Ausbildung meiner eigenen Wolkenschlange beschäftigen, um endlich mal mit ihr ausreiten zu können; oder ich erweitere meine historische Bibliothek bei der Lehrensucher-Fraktion; ich könnte allerdings auch versuchen, im heiligen Tal der Ewigen Blüten weiter voranzukommen, indem ich die Mogu vertreibe. Wie ihr seht, gibt es also trotz Erreichen der Höchststufe einiges zu tun …

Was soll ich heute Abend bloß machen?

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2 Kommentare

  1. Hört sich ja alles ganz nett an, aber ich seh jetzt schon die Protestwellen wegen dem Glücksbringer.

    Er meint, er würde seinen Beutefrust in den LFR mit dem Glücksbringer verringern können, da er ja nen zweiten Wurf bekommt und somit einen verheerenden Vorteil gegenüber der Konkurrenz hat, nur was mit den Leuten die den nicht haben?
    Deren Frust wird dadurch dann ja noch größer.
    Sowas dürfen die nicht einbauen, was für Ungleichheit und Unfairnis sorgt.

    Endweder gleiches Recht für alle oder niemandem.

    So oder so steht jeder Spieler dann unweigerlich unter dem Zwang, sich ebenfalls den Glücksbringer zu holen nur um den Status Quo zu halten.

    Ob das im Sinne des Erfinders ist, wage ich stark zu bezweifeln.

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